Schockgefrostet lässt sich die Android Code-Sperre umgehen.

16.02.2013 13:32 | Allgemein

Bei einem Galaxy Nexus, was auf eine Temperatur von -10 °C gebracht wurde, konnten Techniker der Universität Erlangen mit Ihrer Software FROST, das Gerät hacken und sich darauf Zugriff verschaffen. Das Forbes Wirtschaftsmagazin berichtete.
 
Diese etwas anderen Methode, welche den Zugriff auf das Google Android Smartphone verschaffte, wird von den Forschern als zusätzlich dienliche Option für Ermittlungsverfahren gesehen.
 
FROST (Forensic Recovery of Scrambled Telephones) soll es ermöglichen die Code-Sperre zu umgehen und geschützte Daten auf dem Gerät zugänglich zu machen. Bei dieser Methode wird das Android Gerät extrem herunter gekühlt und erneut gestartet. Der Restmagnetismus Effekt wird dabei von den Techniker genutzt. Auf Grund dieses Effektes bleiben noch einige Sekunden Informationen in dem Gerät, selbst wenn der Akku entfernt wurde. Durch das Abkühlen, kann diese Zeitspanne verdreifacht werden. Beim verbinden des Gerätes mit einem Linux PC und dem neustarten, wird dieses Zeitfenster genutzt um sich Zugang zu dem Gerät zu verschaffen.
 
Einen detailierten Handlungsweg erhalten Sie auf der Website der Universität Erlangen.
 

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